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Jochem Ahmann

Herten
www.herten.de
Installationen
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jochem.ahmann(a\)t-online.de

Titel: Nautik in Zeiten der Abstürze
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Titel: Kleines Seestück
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Titel: bau dir ein Schloss
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Vita:

1957 geboren in Herten / Westfalen
1978 Abitur
1978 – 85 Studium an der FH für Gestaltung, Dortmund
Abschluss als Diplom Designer
1984 Gründung des „ Komitee für optisch – akustische Interaktion “,
Performance
1985 Mitbegründer der Produzentengalerie 365, Berlin mit
Stefan Micheel, hs. Winkler, Georg Glückman und Suwan Laimanee

1987 – 97 Vorsitzender des Vestischen Künstlerbundes
1989 Gründung des Kunstvereins Recklinghausen mit
Prof. Dr. Ferdinand Ullrich und Martin Bartel
seit 1991 Mitglied der Gruppe für Gestaltung `gfg´ um Prof. Rolf
Glasmeier, Gelsenkirchen

1991 Gründung der Fegefeuer – Press mit Jürgen Schimanek,
Gelsenkirchen

1992 Transfer – Stipendium in Antwerpen / Belgien
1992 – 93 internationales Atelierstipendium des Künstlerhauses
Bethanien / Berlin

1993 Projektförderung durch die Gesellschaft zur Förderung der
Westfälischen Kulturarbeit e.V.
1993 Preisträger Märkisches Stipendium für Bildende Kunst ´94,
Bildhauerei
1997 Berufung in den Deutschen Werkbund
2000 Aufnahme in den Westdeutschen Künstlerbund

seit 2002 Vorstandsmitglied im Westdeutschen Künstlerbund
seit 1994 Dozent an verschiedenen Instituten

Jochem Ahmann spielt

… er geht damit zurück auf den Ursprung des Kunstwerks.
Dieses entwickelt sich aus dem zweckfreien Umgang mit den Dingen des
Alltags.
Nicht mehr der Zweck steht im Vordergrund, nicht mehr die Befriedigung
der primären Bedürfnisse, sondern das Überflüssige, das vorgeblich
Sinnlose, der pure Luxus, aber auch das Nichtentfremdete.
Hieraus entwickelt sich ein Formwille, der sich selbst genügt und Ausdruck
größter Freiheit ist.
Wenn nun die Förmchen, mit denen Kinder im Sand spielen
- Schiffe, Flugzeuge, Autos -
und damit vorgefertigte und vorgedachte Skulpturen temporär dem
weichen Material
abtrotzen, bei Ahmann nun zu dauerhaften Formgebilden werden, so kann
man das mit Recht als ein radikales und konsequentes Weiterdenken des
Spielerischen betrachten, dem auch die Metamorphose zu Eigen ist.
Allerlei Material kommt so zusammen.
Es ist nicht in erster Linie künstlerisches Material.
Zu einem solchen wird es erst durch die freie und spielerische und zugleich
offene, revidierbare Entscheidung.
Interessanterweise erschöpfen sich die so weiterentwickelten „ Spielzeuge “
nicht in einer neuen materiellen Konsistenz, Zement z.B.,
sondern gleichsam nebenbei und unwillkürlich erzählen sie neue
Geschichten, die sie der manuellen Vervielfältigung und ihrer neuen
Konstellation verdanken.
Dies ist auch das Grundprinzip der zweidimensionalen Bildwerke.
Unterschiedlich große und geformte Bildtafeln – fast schon Objekte –
mit einfachen, schnell identifizierbaren Motiven sind scheinbar willkürlich
auf der Wand verstreut und erzählen doch als ganzes eine Geschichte,
ohne das
das Einzelbild als Aussage einbüßen würde.
Es ist zugleich Detail eines Ganzen und autonomes Bildwerk, das seine
Existenz gerade auch durch die Ansammlung im Vergleich behauptet.
Wenn man dann noch bemerkt, dass die Konstellation des Ganzen
keineswegs endgültig ist,
jede Präsentation des Gesamtwerks damit einzigartig sein kann, weil bei
der nächsten Installation wieder Tafeln und Dinge hinzugekommen sind,
so ist nicht zuletzt auch der Betrachter gefordert,
die mögliche Entwicklung zu denken und mit eigenen Vorstellungsbildern
zu ergänzen.
Diese Unabgeschlossenheit mag man als Unentschiedenheit verstehen.
Sie ist aber zuallererst eine Offenheit des Spiels mit den Dingen und
Bildern unserer Welt,
die endgültige Bilder genauso wenig wie endgültige Wahrheiten noch
erschaffen kann.
So ist die Bildwelt von Jochem Ahmann aus dieser Welt gespeist und gibt
ihr einen
Kommentar zurück, bleibt aber in einer kritischen, mitunter subversiven
Distanz zu ihr –
in der Freiheit des Spiels, das er immer weiter nach seinen Regeln zu
spielen weiß.

Prof. Dr. Ferdinand Ullrich, 2004
Kunsthalle Recklinghausen



„ …nach Auffassung der Jury repräsentiert sich im Werk von Jochem
Ahmann
eine Haltung, die, aus einem spielerischen Ansatz heraus, hintergründige
und tiefsinnige
Situationen erschafft, aus großer Leichtigkeit tiefen Ernst schöpft.
Er entdeckt das Spielzeug als künstlerisches Vokabular, das er mit hohem
Einfallsreichtum transformiert, verfremdet und weiterentwickelt.
Jochem Ahmann hat dabei Möglichkeiten erarbeitet, Kommentare zur Zeit
auf einem hohen künstlerischen Niveau zu formulieren.
Dabei ist sein Aktionsfeld keineswegs auf den traditionell geschützten
Raum der Kunst beschränkt.
Vielmehr enthält seine Kunst ein Potential, das sich in den
verschiedensten insbesondere
nichtkünstlerischen Zusammenhängen menschlichen Zusammenlebens
entfalten kann.
Darüber hinaus bietet sich gerade auch der öffentliche Raum als
Betätigungsfeld dieser vordergründig naiven und doch ironisch –
subversiven Botschaften an.“

Dr. Ferdinand Ullrich
Vorsitzender der Jury
zum Märkisches Stipendium für Bildende Kunst 1994


Ausstellungen:

AUSSTELLUNGEN :
1985 Zeche ` Unser Fritz II /III ´ , Atelier Bettenhausen, Herne E
Künstlerhaus Semikolon, Bonn E
1986 Galerie 365, Berlin G

ZeitStandOrt, Kunsthalle Recklinghausen G,K

5, Galerie 365, Berlin G
1987 Kunstpreis junger westen, Aktion `Kein Tag ohne Linie´, Kunsthalle
Recklinghausen G,K
Die Vorahnungen der Mütter, Alte Brennerei Boente, Recklinghausen E
Resopal, Galerie 365, Berlin E
1988 Trias – Magie des Dreiecks, Atelier Glasmeier, Gelsenkirchen G
Kopf Über, Kunsthalle Recklinghausen G,K
MERZ, Dordrecht / NL E
Bochumer Künstler, Museum Bochum G,K
1989 Kunstverein Pictura (mit Martin Bartel), Dordrecht / NL E

Trias- Magie des Dreiecks, Atelier u.Galerie-Kollektiv, Wuppertal G
3 Generationen, Eigenbesitz Kunsthalle Recklinghausen G
ganz-tief-unten, Tiefgaragenprojekt Recklinghausen. G,K

1990 Märkisches Stipendium für Bildende Kunst, Städtische Galerie
Lüdenscheid G,K
Weltreisen 1985 - 1987, Galerie Lorra + Giese, Marl E
Mensch ?+ Material, Kunsthaus Pinx, Bochum E

Flagge zeigen, Ruhrfestspiele Recklinghausen G,K
Flagge zeigen, Donezk / UdSSR G
90 Künstler 90, Museum Bochum G,K

The house of psychedelic thoughts, Symposion, Gelsenkirchen G,K
1991 InterArt, Sokolniki-Halle, Moskau / UdSSR G,K

Nutida Tysk Konst, Ausstellungsreihe in Södermannsland / Schweden bis
August 92 G,K

Die Vier Elemente-Feuer, Atelier Glasmeier, Gelsenkirchen E
Ohne Titel, Kunsthalle Recklinghausen G,K
Denkmal, Projekt zur Europäischen Werkstatt Ruhrgebiet, Recklinghausen
G,K
10x10x10, Kunsthaus Wiesbaden G,K
Wasserwerk, Symposion, Witten G,K
forum junger kunst, Kunsthalle Kiel, Städt. Galerie Wolfsburg, Museum
Bochum G,K
Ida Gerhardi-Preis, Städtische Galerie Lüdenscheid G

1992 art multiple, Düsseldorf ( Buchobjekte ), Verlag Remmert + Richter,
Berlin / New York
1993 toys are us, Künstlerhaus Bethanien E,K
Transfer, Sint-Pietersabdij Gent/Belgien G,K
Transfer , Goethe-Institut Brüssel / Belgien G
Märkisches Stipendium für Bildende Kunst, Städtische Galerie Lüdenscheid
G,K

Spirale, Atelier Rolf Glasmeier G
Dirty Windows Galerie, Berlin E
... und weil´ s so schön war, Zeche Unser Fritz II/III, Herne E

das neuste, Kunsthaus Pinx, Bochum E
boomtown, Art Works, Berlin G
1994 Transfer, Kunsthalle Recklinghausen G,K

Transfer, Musee des Beaux Arts, Charleroi / Belgien G,K

Intermezzo, Jordan-Galerie, Wilnsdorf G

Punkt, Atelier Rolf Glasmeier, Gelsenkirchen G
Land-Klang, Symposion, Kunsthaus Flora, Berlin G,K
Dirty Windows Galerie, Berlin E

On EITHERside, Kunsthalle t´Elzenveld, Antwerpen / Belgien G,K
Alles verspielt, Rotationshalle, Lüdenscheid G
Bau dir ein Schloß, Städtische Galerie Lüdenscheid E
Maßnahme zum Wohle der heimischen Vogelwelt, Museum Lüdenscheid E
wir hier - Westdeutscher Künstlerbund, Kunsthalle Recklinghausen G,K
1995 Galerie Annick Ketele, Antwerpen / Belgien E

DIN A 4, Kutscherhaus Recklinghausen G,K
Pearls Vol. II, Stiftung Starke, Löwenpalais, Berlin G

Basar der Freunde, Atelier Glasmeier, Gelsenkirchen G

1996 Mit fliegenden Fahnen ... durch die Zeit, Flottmann-Hallen, Herne G,K
Movement – Inertia, Ludwig-Forum, Aachen – Sevilla / Spanien -
Lüttich / Belgien – Amsterdam / Niederlande G,K

gfg, Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn G
Transfer - Blick zurück und Blick nach vorn, Kutscherhaus Recklinghausen
G
„ die Grundsteinkiste “, rheinisches Landesmuseum Bonn G

1997 Tuchfühlung, Kunsthaus Langenberg G,K
Vestischer Künstlerbund, Kutscherhaus Recklinghausen G
Große Düsseldorfer Kunstausstellung, Ehrenhof, Düsseldorf G,K
1998 Dirty Windows Galerie, Berlin E

Mail art, Kutscherhaus Recklinghausen G
Große Düsseldorfer Kunstausstellung, Messehallen, Düsseldorf G,K
1999 Kreislauf ( bad moon rising ), Atelier Glasmeier, Gelsenkirchen E
Visuell-Virtuell Kunst Kompakt ; Dorsten G
Kost` n Groschen, Vestischer Kunstpreis ` 99 , Kutscherhaus
Recklinghausen G,K
10 Jahre Kunsthaus Pinx, Bochum G
2000 `Kleine Gemälde ´ , Kutscherhaus Recklinghausen G
Tuchfühlung 2 , Kunsthaus Langenberg G,K
`Ostseestrand ´, Symposion mit Prof. Bernd Heßbrügge, Zingst
2. Dorstener Kunst Kompakt Festival G
Bewegliche Lettern, Galerie der Stadt Remscheid G

Von Haus zu Haus - Westdeutscher Künstlerbund, Museen der Stadt
Lüdenscheid G,K
Bücherlust, Sprengelmuseum, Hannover G
Große Düsseldorfer Kunstausstellung, Messehallen G,K
2001 Handzeichnung, Vestischer Künstlerbund, Kutscherhaus
Recklinghausen G
mega – pearls, galerie weisser elefant, berlin G
„ für Dirk Sommer“ , Kunstauktion im Haus am Kleistpark, Berlin
Fußballspiel – Präsidenten gegen Revolutionäre – Aktion, Auguststraße
Berlin
( Idee von p.t.t.red + Dirk Sommer )
ausgerollt / preis des vestischen künstlerbundes 2001, Kutscherhaus
Recklinghausen G K
noch ein Knopf für Lüdenscheid, Museum Lüdenscheid G,K
Große Düsseldorfer Kunstausstellung, Messehallen G,K
2002 Übersicht - Westdeutscher Künstlerbund , Museum Bochum G,K
fries - eine permanente Ausstellung, Zeche König-Ludwig ½ ,
Recklinghausen G

Künstlerknöpfe – Städt. Galerie Remscheid, G, K
„ grenzgänge “, 25 Jahre Märkisches Stipendium , Museum Lüdenscheid
Kein Strich zuviel - Städtische Galerie Lüdenscheid G,K
JACKEWIEHOSE, Preis des Vestischen Künstlerbundes, Kutscherhaus G,K
Große Düsseldorfer Kunstausstellung, Museum Kunstpalast Ehrenhof G, K
2003 50 Jahre Vestischer Künstlerbund, Vestischer Kunstpreis 03,
Kunsthalle Recklinghausen G, K
Jochem Ahmann spielt, Kunsthaus Pinx, Bochum E

Große Düsseldorfer Kunstaisstellung, Museum Kunstpalast Ehrenhof G, K
2004 EN – KUNST 2004, Kluterthöhle, Ennepetal G, K
leporello, Vestischer Kunstpreis 04, Kutscherhaus Recklinghausen G, K
unsupportable reality, M.C. Kurlionis National Museum of Art,
Kaunas / Litauen G, K
2005 unsupportable reality, Telsiai Exposition Hall, Telsiai / Litauen G
unsupportable reality, Exhibitionhall, Klaipeda / Litauen G
Druckgrafik, Vestischer Künstlerbund, Kutscherhaus Recklinghausen G
Ein Sports – Spass, Kunsthaus Pinx, Bochum G
„ Lohn der Arbeit “, Westdeutscher Künstlerbund,
Verein für aktuelle Kunst, Oberhausen G, K
1 : 10, Vestischer Kunstpreis 05, Kutscherhaus Recklinghausen G, K
Große Düsseldorfer Kunstausstellung, Messehallen G, K
` photograph ´, gallery menoparkas, Kaunas / Litauen G, K
2006 ballkünstler – künstlerball, Museum Gelsenkirchen,
Kokerei Hansa, Dortmund
Domforum, Köln
Landtag NRW, Düsseldorf G
bochumerkünstler2006, Museum Bochum G, K

kunstzweidrei, Zeche Holland, Bochum G
über kopf, 20 Jahre Flottmannhallen, Herne G, K

roundabout, Vestischer Kunstpreis 06, Kutscherhaus Recklinghausen G, K
Still & Konsequent, Sammlung Uwe Obier,
Museum für Gegenwartskunst, Siegen G
2007 portrait, Kutscherhaus Recklinghausen G

„ Die Wolfsburg “, Mühlheim a.d.Ruhr G

JETZT ! – Künstler im Werkbund, Zeche Unser Fritz 2/3, Herne-Wanne G,K









Performances mit dem Komitee für optisch-akustische Interaktion
Wechselnde Besetzungen u.a. mit :
Stefan Micheel, Elke Wüllenrath, Bernd Nottebrock, Christian Dzielak,
Ekkehard Koltermann, Peter Brötzmann, Peter Kowald, Rüdiger Philipp,
Axel Kottsieper, Arni Arnold, Willi Kellers, Dietrich Rauschtenberger, Jochen
Twelker,
Martin Theurer, Heiner Hank, Thomas Lange, Martin Blume.
1984 - 1987 Grenzüberschreitungen, Börse Wuppertal

Museum Bochum
Zeche, Bochum
Kunsthalle Recklinghausen
Jazzkeller Frankfurt
KHC Wiesbaden
Jazzclub Bremen
Eschhaus Duisburg
Schwarzer Adler Rheinberg
Alte Weberei Gütersloh
K.U.K Bielefeld
Lahnlust Gießen
Kulturbahnhof Kempen
Jazz and Artgalerie Gelsenkirchen
SPD Landesvertretung für NRW, Bonn
Andere Performances :
1987 Kein Tag ohne Linie, Kunsthalle Recklinghausen ( mit Ingo Wuttke )
Kein Tag ohne Linie, U-Bahnhof im Hauptbahnhof Bochum ( mit Frank
Burkamp )
1988 Fernsehabend-von der Tagesschau bis zur Nationalhymne,
Kunsthalle Recklinghausen
Industrial s. + vision (+ / _ ) Speditionshallen am Mittelhafen, Münster
( sound & mission = Lioba Thiel, Charles T. Pogen und Jochem Ahmann )
1990 Fernsehabend - von der Tagesschau bis zur Nationalhymne, die
Halle, Bochum
( mit Ingo Wuttke )
2003 Kein Tag ohne Linie, Kunsthalle Recklinghausen ( mit Frank Hoelz )


Buchobjekte mit Jürgen Schimanek :
1992 17 Verse, Sprüche und Lieder aus dem Gelsenkirchener
Einwohnermeldeamt
Holla, heda, Batzelohna, 12 Gelsenkirchener Aknegedichte, olympisch
Der Stau ist eine blinde Kuh, Gelsenkirchener Autobahnwarnrufe und
-merksprüche auf einen Blick
1993 Gelsenkirchener Blasrüsselgedichte


Die Buchobjekte wurden wiederholt bundesweit in Printmedien, Funk und
Fernsehen vorgestellt
1994 - 1997 auf der Frankfurter Buchmesse
1996 Ausstellungsreihe in verschiedenen Buchkunstmuseen in Polen
2000 Bücherlust, Sprengelmuseum, Hannover

Aktuelle Ausstellungen

21.02.17 - 28.05.17
Thomas Kellner - Black & White -
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