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Kirsten Kaiser

Hamm
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kikaiser(a\)aol.com

Titel: Aqua solaris
Weitere Infos: "Aqua solaris", 1996 -400 PVC-Trichter, 400 Kupferstangen, -400 transparente Schläuche Höhe: 1m Radius: 4 m Die Arbeit "Aqua solaris" wurde für den ehemaligen Klosterhof des Hl. Augustinus in Bergamo konzipiert (ein quadratisch nach oben hin geöffneter Hof mit einem umlaufenden Kreuzgang). In Anlehnung an die Geschichte des Hl. Augustinus, der von einem Jungen erzählt, der das Meer mit einem Löffel in ein Sandloch zu schöpfen versucht. Eine Idee, die zur Arbeit "Aqua solaris" führte, in der ich mit 400 Trichtern das Licht der Sonne einfangen wollte. Hier: Ansicht vor dem Schloss S. Maria Novella, Certaldo Florenz

Titel: Formwind
Weitere Infos: "FormWind", ein Lippesee für Hamm, 2001, 26 rote Segel, 4 gelbe Segel; Stahlrohre (5,70m hoch); Münsterstraße, Hamm Die Lippe mit ihren Auen verläuft von Ost nach West durch das gesamte Stadtgebiet von Hamm. Sie trennt und verbindet gleichzeitig. Einerseits lässt der Fluß keine übergreifende Bebauung und somit Verbindung zwischen dem Norden und Süden der Stadt zu, andererseits bieten seine Auen durch die Begehbarkeit Erholung und Natur pur. Die Wahl des Standortes bezieht sich auf das verbindende Element des "Grünstreifens". Er bildet sozusagen die Mitte, den zentralen Ort, um den sich die Stadt herum legt. Die Wiesenfläche, die durch die Nutzung als Heuwiese meist hoch im Bewuchs ist, bewegt sich im Winde wie das Wasser, so dass der gedanke des Lippe-Sees hier an diesem Ort zumindest in der Vision seine Berechtigung findet.

Titel: Kunst am Bau
Weitere Infos: "Kunst am Bau", 1996,99 Betonhäuschen (28x20x20), Kloster Schloss Bentlage Rheine Auslöser für meine Projektidee ist der zur Zeit herrschende Bauboom in Deutschland. Unsere Landschaft und Umwelt wird dadurch zunehmend verändert. Die Rohbauten mit den dazugehörigen Erdhügeln stehen dabei als Zeichen für Wirtschaftswachstum. In meiner Arbeit ist es auch eine Form des Zeichensetzens, aber nicht für die menschliche Zivilisation, sondern für die tierische Population, dessen Arbeit im Kleinen auf die Arbeit im Großen verweist. So ist das projekt "Kunst am Bau" einfach, aber nicht einfacher zu sehen. Esb geht um die Anerkennung eines Baumeisters, dessen Arbeit zwar bekannt, aber dennoch durch seine scheu zum Publikum verschlossen bleibt: dem Maulwurf.

Vita:

1961
in Hamm geboren
1986- 1992
Studium an der Kunstakademie Münster bei Prof. P. Isenrath
1991
Meisterschülerin
1992
Akademiebrief

Ausstellungen:

1991
"Alles im Fluß", Skulpturenprojekt, Lünen
1992
"Standbild", Installation für den Wewerka-Pavillon, Münster
1993
"Kunststudenten stellen aus", Jena, Regensburg, Köln
1994
"Privatgrün", Skulpturenprojekt in Privatgärten, Fuhrwerkswaage Köln
1995
"Betonskulptur im 20. Jahrhundert", Kunstpalast Ehrenhof Düsseldorf
1996
"Transfer", Galeria d'Arte Moderna, Bologna; S. Agostino, Bergamo;
Castello di Rivara, Turin; Kunstmuseum am Ehrenhof, Düsseldorf; Ludwig-
Forum, Aachen; Hawerkamp-Kunsthalle, Münster
"Kirsten Kaiser", Galeria Valeria Belvedere Mailand
1998
"Kunstspur", Kunst im öffentl. Raum, Kunstverein Ahlen
"An Elbe und Rhein", Dresden (Elbaue), Bonn (Rheinaue)
"Reservate der Sehnsucht", ehem. Union-Brauerei Dortmund
1999
"Kirsten Kaiser", Projektraum des Museum Ludwig, Köln
2001
"direttissima", Ausstellungprojekt im Stadtraum Münster
"FormWind", Installation für die Lippewiesen, Kunstverein Hamm
"Areale", Stadtprojekte für Berlin-Neukoelln
2002
"Leinenlos", Gustav Lübcke Museum, Hamm

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